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Donnerstag, 26.08.2010:
Frauen systematisch gequält und gefoltert – Anklägerin fordert bis 16 Jahre Gefängnis
Die Anklageschrift gegen die Männer, die Frauen auf den Strassenstrich am Zürcher Sihlquai schickten, ist schockierend. Es geht nicht nur um Menschenhandel, Förderung der Prostitution und Ausbeutung, sondern auch um Messerattacken, Morddrohungen, Nötigung, Schläge, Vergewaltigung und Schändung mit verschiedensten Gegenständen. Zum Prozess am Zürcher Bezirksgericht kommt es, weil 16 Prostituierte im Alter von 17 bis 42 Jahren gegen die vier mutmasslichen Zuhälter ausgesagt haben. Die 30- bis 41-jährigen Männer stammen aus der Roma-Ethnie in Ungarn - wie die meisten Frauen, die am Strassenstrich am Zürcher Sihlquai anschaffen.
Mitangeklagt ist auch eine Prostituierte, die für ihren Zuhälter «Aufpasserdienste» auf dem Strassenstrich leistete. Ihr wirft die Staatsanwaltschaft Gehilfenschaft zu Menschenhandel und Förderung der Prostitution vor. Die Vorfälle, die das Zürcher Bezirksgericht zu beurteilen hat, passierten in den Jahren 2007 und 2008.
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