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Dienstag, 12.10.2010:
Nach dem Mord Prostituierte in Angst
Nach dem Mord an einer Dame des horizontalen Gewerbes in Biel, fühlen sich die anderen Prostituierten nicht mehr wohl.
Bei der Ermordeten handelt es sich um eine 45-jährige Brasilianerin, die mit einem Schweizer verheiratet war. Gemäss «Blick» hat sie drei Kinder, die in Brasilien aufwachsen. Unter dem Namen Keisse hat sie im fünften Stock des Gebäudes an der Ernst-Schüler-Strasse 22 ihre Kunden empfangen. Die Brasilianerin wird als sehr liebenswerte Person beschrieben, die ihre Finger von Drogen gelassen hatte.
«Ich habe Angst. Jede Frau hier hat jetzt Angst», sagt die direkte Nachbarin der toten Brasilianerin gegenüber dem «Bieler Tagblatt». Sie sei erst am Montag aus den Ferien gekommen und habe durch der Polizei von der Tötung erfahren. Die Prostituierte aus Tschechien ist geschockt, hat Kopfschmerzen, bricht das Gespräch nach kurzer Zeit ab. Sie werde die nächsten Tage sicher nicht arbeiten. Wie es die anderen Prostituierten handhaben, ist offen. Rein theoretisch könnte der Betrieb weitergehen, die Polizei hat nur noch die Wohnung der Getöteten wegen gesperrt.
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