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Mittwoch, 02.03.2011:
Prostituierte schulden der Stadt Zürich 120'000 Franken
Im vergangenen Jahr sind in Zürich 640 Frauen wegen illegaler Prostitution verzeigt worden. Das sind doppelt so viele wie 2009. Die Frauen schulden der Stadt 120'000 Franken.
Obwohl laut Strichplan nicht erlaubt, schaffen auf der Zürcher Langstrasse zahlreiche Prostituierte an. Die entsprechende Meldung von «20 Minuten» bestätigt Reto Casanova, Sprecher des Polizeidepartements, gegenüber der Pendlerzeitung: «Es gibt wellenartige Bewegungen – derzeit sind wieder mehr Prostituierte auf der Strasse anzutreffen.»
Die illegale Prostitution beschäftigt die Polizei in den Kreisen 4 und 5 praktisch täglich. 640 Anzeigen verzeichneten die Beamten 2010 alleine wegen «unzulässiger Ausübung der Prostitution». Im Jahr davor waren es mit 284 Fällen weniger als die Hälfte.
Der sprunghafte Anstieg der Anzeigen liess auch den Betrag in die Höhe schnellen, den die Dirnen der Stadt schulden. «Zurzeit sind Forderungen in der Höhe von 120'000 Franken offen», sagt Lukas Roth vom Stadtrichteramt. Das entspricht rund der Hälfte des Gesamtbetrages, der 2010 eingefordert wurde. Wer seine Rechnung nicht bezahlt, wird im internationalen Fahndungssystem ausgeschrieben und bei einer erneuten Einreise in die Schweiz angehalten, so Roth.
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