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Dienstag, 15.02.2011:
Zuhälter weicht vom Kanton Zürich ins Glarnerland aus
Im Kanton Zürich verurteilt und dann im Glarnerland aktiv. Ein Zuhälter wollte hier eine Tänzerinnen-Agentur gründen – und wurde nun gebüsst.
Glarus. – Ein Italiener hat von Ennenda aus ohne Bewilligung Tänzerinnen an Cabarets in der ganzen Schweiz vermittelt. Seine Zulassung in diesem Feld, dem auch von den Migrationsbehörden eine gewisse Nähe zur Zuhälterei unterstellt wird, hatte er verloren. Denn er war zuvor im Kanton Zürich explizit wegen Zuhälterei verurteilt worden.Um trotzdem Tänzerinnen vermitteln zu können, bezahlte der Italiener andere Agenturen für ihre Unterschrift unter den Verträgen. Und er versuchte mittels eines deutschen Strohmanns in Ennenda selber die Agentur «Mr. Fantastique Agence Artistique No 1 GmbH» zu gründen.
Handelsregisteramt wachsam
Doch das Handelsregisteramt war wachsam – und verweigerte die Eintragung.Der Strohmann wurde nun vom Glarner Kantonsgericht zu einer Busse von 2000 Franken Busse verurteilt. Und auch der Agent kommt mit 7000 Franken davon, was bei einer Maximalstrafe von 100000 Franken eine kleine Strafe ist. Bezahlt er nicht, so muss er allerdings ersatzweise 70 Tage unbedingt im Gefängnis absitzen.
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